
Auswirkungen. Sind jedoch hohle
Leichtbauwände mit einer ent-
sprechenden Dämmung gefüllt,
verhindert die Metallfolie die
Übertragung des Funksignals
durch die Wand. In diesem Fall
kann das Signal auf Türflächen
oder Holzbalken für die Raum-zu-
Raum-Übertragung ausweichen.
Zwischendecken. Bei der Mon-
tage in Zwischendecken ist darauf
zu achten, dass keine Paneele
aus Metall oder mit eingearbeiteter
Kohlefaser eingesetzt sind. Solche
Paneele behindern das Senden
aus dem oder in den Decken-
hohlraum erheblich.
Hochfrequente Störungen.
Computer-, Audio-/Video-Anlagen,
Mikrowellen, elektronische Trans-
for matoren und Vor schalt geräte
sind hochfrequente Störquellen.
Zu diesen Geräten ist ein Mindest-
abstand von 0,5 m einzuhalten.
Dämpfungen vermeiden. Die
Verbindungslinie zwischen Funk-
Sender und Funk-Empfänger ist
so zu wählen, dass sie möglichst
kurz durch Mauerwerk oder ande-
re dämpfende Materialien verläuft
(s. Abb. unten). Insbesondere
sind Mauer nischen zu vermeiden,
da sie die Ausbreitung von Funk-
wellen behindern.
Gebäudeweite Signalübertragung.
Sender oder Empfänger, die zen-
trale Aufgaben gebäudeweit über-
nehmen (z.B. Zentral-AUS, zentrale
Jalousiesteuerung), sollten auch
zentral platziert weden. Ungüns tige,
diagonal durch das ganze Gebäude
führende Übertragungsstrecken
sind zu vermeiden.
Signalverstärkung. Der Funk-Sig-
nalverstärker kann als Re peater
eingesetzt werden (ungefähr auf
halber Übertragungsstrecke),
wenn eine zu hohe Dämpfung die
fehlerfreie Signal übertragung ver-
hindert. Der entsprechende Sen-
der muss dazu in den Signalver-
stärker eingelernt werden. Dieser
nimmt dann das Telegramm des
Senders auf und sendet es erneut
aus. Ein Repeater-Bit verhindert
dabei, dass der Funk-Signalver-
stärker das Telegramm unge-
wünscht wiederholt versendet.
Zwischen einem Funk-Sender und
Funk-Empfänger kann immer nur
ein Funk-Signal verstärker einge-
setzt werden.
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