
Die Frage der Reichweite.
Funk wellen können gerade in
Gebäu den einer Vielzahl von
Ein flüs sen unterliegen, die zur
Ab schwächung der Signale
und damit zur Minderung der
Reichweite führen. Daher geben
sämt liche Hersteller von Funkpro-
dukten generell die Reichweite
im Freifeld an, die sich auf unge-
störte Aus breitung der Funkwellen
und optimal ausgerichtete
Antennen be zieht. Für Produkte
des Berker Funkbus-Systems
liegt diese Reichweite in der
Regel bei 100 m. Ist ein Gebäude
durch entsprechende Maß nah-
men nicht besonders a/jointfilesconvert/507757/bgeschirmt,
lassen sich damit problemlos
Funkstrecken durch drei Wände
und zwei Decken realisieren.
Dennoch kann es in jedem
Ge bäude günstige und ungün-
stige Orte für die Installa tion von
Funk bus-Komponenten geben.
Übersteuerungen vermeiden.
Um Übersteuerungen zu vermei-
den, ist zwischen Sendern und
Empfängern ein Mindestabstand
von 0,5 m einzuhalten.
Funk schatten durch Metalle im
Gebäude. Die Rückseiten metal-
lischer Gebäudeteile wie Pfeiler,
Deckenträger oder Feuerschutz-
türen bilden Funkschatten (s. Abb.
unten). In einem solchen Schatten
montierte Empfänger können keine
Signale auf direktem Weg erhalten
und sind auf den Empfang reflek-
tierter Funkwellen angewiesen. Dies
ist bei deren Platzierung zu beach-
ten. Von metallischen Wänden oder
Türen ist daher ein Mindestabstand
von 10 cm einzuhalten.
Fenster. In modernen Gebäuden
wird immer häufiger Wärme schutz-
verglasung mit metall bedampftem
Glas eingesetzt. Diese Fenster
dämpfen oder reflektieren
Funksignale sehr stark. Normale
Fenster sind funkdurchlässig, was
insbesondere für Anwendungen
außerhalb des Hauses von Vorteil
ist.
Wärmedämmung. Manchmal sind
Gebäude mit einer thermischen
Isolierung aus Dämmwolle aus-
gestattet, auf die eine Metallfolie
aufgebracht ist. Wird diese
Iso lierung im Dachbereich ange-
wendet, hat sie für eine Funk-
übertra gung, die ausschließlich
im Ge bäude stattfindet, keine
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SO WIRD DIE MONTAGE PERFEKT
GRUNDLAGEN DER FUNK-TECHNIK
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